Seit Kurzem habe ich verstanden, dass ich in die Sichtbarkeit gehen muss, wenn ich als Gestalterin zu einer gerechteren Welt beitragen möchte. Wenn ich als Expertin für die Themen, die mir wichtig sind, wahrgenommen werden möchte. Vor 3 Wochen habe ich mir den nötigen Tritt in den Hintern gegeben und seitdem überwinde ich mich und probiere aus.

Die Fragen, die mir am schwersten fallen sind: Wie politisch möchte ich sein? Wie persönlich möchte ich werden?

Mein größtes Ziel beim Thema Social Media ist es, alte Strukturen zu hinterfragen und damit zum Denken anzuregen. Ich möchte Menschen ermutigen, sich aktiv mit den Themen Diversität, soziale Gerechtigkeit und Diskriminierung auseinanderzusetzen. Es belastet mich, dass diese Themen riesig sind und weniger sexy als Urlaubsfotos. Wie schaffe ich es, mehr Reichweite zu bekommen, um mehr Menschen zu erreichen und gleichzeitig authentisch und gezielt meine Themen zu verfolgen?

Diese Woche habe ich an zwei Workshops zu den Themen teilgenommen: „Social Media Strategie und Redaktionsplan“ und „Marketing für Sozialunternehmen“. Die Workshops kamen wie gerufen. Der Knoten in Bauch und Kopf wurde ein wenig gelöst.

Es wurde aber auch der heftige Arbeitsaufwand, die strategischen Überlegungen und das nötige Durchhaltevermögen noch klarer. Ich bin eingeschüchtert, motiviert und überfordert zugleich. Einen großen Applaus an alle Content Creator*innen da draußen! Ich musste mich erst selbst mit dem Thema beschäftigen, um zu begreifen, was für eine immense Arbeit dahinter steht.

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