Lange Zeit hatte ich ein großes Problem mit dem Begriff “Macht“ und dem, was er für mich bedeutete. In keinem Fall wollte ich mit dem Begriff verbunden werden. Macht ist oft negativ besetzt. Viele assoziieren mit dem Begriff Unterdrückung, Männlichkeit, das Ausnutzen der eigenen Position etc. Macht ist ein soziales Konstrukt. Eigentlich erstmal nur ein Wort. Weder positiv noch negativ.

Tatsächlich bedeutet das Wort “Können“ oder auch “die Fähigkeit haben“. Erst mit der Person, die Macht hat und entscheidet, wie sie diese einsetzt, bekommt Macht einen Charakter. Ich möchte hier nicht über die negativen Aspekte von Macht reden. Darüber wird genug geschrieben und gesprochen. Sondern über die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn man Macht annimmt und sie als Instrument einsetzt, um nach den eigenen Werten die Welt zu gestalten.

Zu vielen Teilen können wir entscheiden, wem wir Macht über uns geben. In unserem Sozialen Umfeld, in Arbeitsstrukturen in Beziehungen etc. Mir ist bewusst, dass das nicht alle können. Es zu können hat definitiv etwas mit Privilegien zu tun. Wenn wir in einer solchen Position sind, dann sollten wir unsere privilegierte Position aber auch dafür einsetzen Dinge zu verändern und zu bewegen, Vorbild zu sein, uns für andere einsetzen und sie zu stärken.

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