diversity lab
Antidiskriminierung & diversitätskompetenz
6-monatige Intensiv-Weiterbildung für diskriminierungskritisches Wissen, Haltung & Handlungsfähigkeit
Dauer
6 Monate
Ort
Präsenz & online
Nächster Termin
16. Januar 2026
MEHR WISSEN, HALTUNG & HANDLUNGSKRAFT
Du weißt, dass Diskriminierung überall wirkt – manchmal offen, oft subtil. Du begegnest ihr in deinem beruflichen Alltag, wenn du dich mit Fragen von Gleichstellung, Inklusion oder Vielfalt beschäftigst. Oft bleibt dabei wenig Raum, Themen umfassend zu vertiefen oder dich mit anderen auszutauschen.
Im Diversity Lab bekommst du diesen Raum: sechs Monate Zeit, um dein Wissen zu erweitern, deine Perspektiven zu schärfen und deine Handlungsmöglichkeiten auszubauen. Du wirst begleitet, inspiriert und herausgefordert – mit fundiertem Input, ehrlichem Austausch, methodischer Tiefe und ganz viel Praxis.
So entwickelst du Schritt für Schritt eine diskriminierungssensible Haltung und stärkst deine Handlungsfähigkeit – für deinen Alltag, dein Arbeitsumfeld und darüber hinaus.
Alle Infos auf einen Blick:
Das Diversity Lab richtet sich an Menschen, die in ihrem Arbeitskontext Verantwortung für Fragen von Vielfalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung tragen – ob haupt- oder ehrenamtlich, ob mit Auftrag oder aus persönlichem Engagement.
Dazu gehören zum Beispiel:
Gleichstellungs-, Inklusions- oder Antidiskriminierungsbeauftragte
Mitarbeitende in Personalabteilungen oder Diversity-Stellen
Fachkräfte aus pädagogischen, sozialen und kulturellen Bereichen
Leitungen und Verantwortliche in Organisationen und Institutionen
Menschen, die sich in Vereinen, Gremien oder Initiativen für soziale Gerechtigkeit einsetzen
Viele dieser Rollen entstehen „nebenbei“ – oft ohne spezielle Ausbildung oder die Möglichkeit, sich umfassend weiterzubilden. Im Diversity Lab findest du genau dafür den Raum: fundiertes Wissen, kollegialen Austausch und konkrete Handlungsoptionen für deine Praxis.
Das Diversity Lab ist für dich, wenn du…
✅ dich fundiert zu Diskriminierungsformen und Diversitätsdimensionen weiterbilden willst.
✅ deine eigene Rolle reflektieren und Verantwortung übernehmen möchtest.
✅ Diskriminierung mit Klarheit, Wissen und Handlungssicherheit begegnen willst – in Strukturen, in deiner beruflichen Praxis, im Alltag.
✅ den Austausch mit anderen suchst, die ähnliche Aufgaben, Fragen und Herausforderungen haben.
✅ Impulse und Methoden mitnehmen möchtest, um Veränderungen in deinem Team, deiner Organisation oder deinem Umfeld anzustoßen.
Vorkenntnisse sind hilfreich – aber nicht notwendig.
Das Diversity Lab ist ein sechsmonatiger Intensivkurs. Es kombiniert zwei Präsenztrainings mit regelmäßigen Online-Workshops. So kannst du dich fundiert, reflektiert und praxisnah mit Diskriminierung und Diversität auseinandersetzen.
Wir arbeiten in drei aufeinander aufbauenden Modulen:
Modul 1 – Auftakt: Grundlagen & Sensibilisierung (Präsenz)
📅 Freitag, 16.01.2026 (09:30–17:30 Uhr)
📅 Samstag, 17.01.2026 (09:30–16:30 Uhr)
📍 Bremen, Ladestraße 12 (Pußdorf Studios)
Zum Einstieg starten wir mit einem zweitägigen Antidiskriminierungstraining. Im Mittelpunkt stehen:
Unbewusste Vorurteile
Grundlagen zu Diskriminierung (Begriffe, Ebenen, Formen)
Einstieg in verschiedene Diskriminierungsformen & Intersektionalität
Privilegien und Machtverhältnisse
Die eigene Rolle und Verantwortung
Wir schaffen ein gemeinsames Fundament – in einem Raum für Reflexion, Austausch und Entwicklung.
Modul 2 – Vertiefung: Online-Workshops & Transfer
📅 alle 2 Wochen donnerstags (29. Januar – 2. Juli 2026)
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
In 12 thematischen Workshops vertiefen wir verschiedene Diskriminierungsformen und Diversitätsdimensionen – z. B. Rassismus, Klassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Trans*feindlichkeit, Adultismus, Fettfeindlichkeit und mehr.
🔹 Jedes Follow-up wird von wechselnden Expert*innen aus dem jeweiligen Themenfeld geleitet. Dadurch lernst du nicht nur aus erster Hand, sondern bekommst auch vielfältige Perspektiven auf Diskriminierung, Intersektionalität, Unterschiede und Gemeinsamkeiten vermittelt.
Immer im Fokus: der Transfer. Was bedeutet das für deine berufliche Praxis, deine Organisation, dein Wirken?
Modul 3 – Abschluss: Reflexion & Handlungskompetenz (Präsenz)
📅 Freitag, 17.07.2026 (09:30–17:30 Uhr)
📅 Samstag, 18.07.2026 (09:30–16:30 Uhr)
📍 Bremen, Ladestraße 12 (Pußdorf Studios)
Zum Abschluss kommen wir erneut in Präsenz zusammen. Wir reflektieren die letzten sechs Monate, teilen Erfahrungen und erarbeiten konkrete Schritte für deine Praxis.
Themen sind unter anderem:
Allyship in Strukturen und Alltag
Planung deiner nächsten Schritte
Stärkung deiner Handlungskompetenz
Du gehst gestärkt aus dem Kurs – mit Klarheit, Reflexion und konkreten Tools, die dich in deiner Praxis handlungsfähig machen.
Das Diversity Lab ist mehr als ein klassischer Diversity-Workshop – es ist ein intensiver Lernraum über sechs Monate, in dem Antidiskriminierung und Diversitätskompetenz ganzheitlich und intersektional vermittelt werden. Du erhältst fundiertes Wissen, praktische Methoden und Raum für Reflexion, um Diskriminierung zu erkennen, Strukturen kritisch zu hinterfragen und Vielfalt in deiner Organisation, deinem Team oder Projekt aktiv zu fördern.
Das Besondere am Diversity Lab:
🌱 Langfristiges Lernen: Zwei mehrtägige Präsenztrainings und 12 Online-Module sorgen für Tiefe, Struktur und nachhaltigen Transfer in die Praxis.
🧠 Wissen von Expert*innen: Jedes Schwerpunktthema wird von Fachleuten aus dem jeweiligen Themenfeld geleitet – vielfältige Perspektiven, Erfahrungen und Ansätze inklusive.
👥 Vertrauen und Austausch: Du bist Teil einer festen Gruppe, in der Reflexion, kollegialer Austausch und gegenseitige Unterstützung möglich sind.
🔍 Theorie, Haltung, Praxis: Du verbindest kritisches Wissen mit der eigenen Haltung und konkreten Handlungsmöglichkeiten für deinen Arbeitsalltag.
Was du mitbringst:
Deine Praxiserfahrungen, dein Wissen über dein Arbeitsfeld oder deine Organisation und die Bereitschaft, dich mit anderen auszutauschen.
Was du mitnimmst:
Ein solides Fundament, um Strukturen diskriminierungskritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln
Klarheit über deine Rolle und Verantwortung
Praxisnahe Impulse, Methoden und Werkzeuge für deinen Alltag
Sicherheit und Handlungskompetenz, auch im Umgang mit komplexen oder schwierigen Situationen
Kollegiale Vernetzung und Unterstützung in einer festen Gruppe
Die Teilnahme am Diversity Lab kostet:
3.900 € (inkl. MwSt.) für Institutionen
2.700 € (inkl. MwSt.) für Selbstzahlende
Ich vergebe pro Diversity Lab 2 Stipendien, welche den Teilnahmebeitrag um 50% reduzieren. Bewerben können sich Studierende, Auszubildende, Menschen ohne Erwerbsarbeit, Menschen in Elternzeit, Alleinerziehende oder Menschen in prekären Lebenslagen. Schickt mir eine kurze Bewerbung in der ihr euer Interesse an der Ausbildung kurz darlegt. Aus den eingegangenen Bewerbungen wähle ich zwei aus. Es besteht kein Rechtsanspruch auf ein Stipendium.
Ratenzahlung ist möglich – meldet euch einfach bei mir.
Fortbildungszertifikat ist inklusive.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen von 8–14 Personen, um intensiven Austausch, Vertrauen und persönliche Betreuung zu ermöglichen.
Die Präsenztrainings finden in den Pußdorf Studios in Bremen statt – inklusive Getränke und Snacks.
Alle Arbeitsmaterialien erhältst du vor Ort, für die Online-Follow-ups stehen digitale Präsentationen bereit. Solltest du einmal nicht live teilnehmen können, bekommst du den Input als Video plus Zusammenfassung per Mail.
So profitierst du von flexiblem Lernen, methodischer Vielfalt und praxisnahen Impulsen – für nachhaltige Reflexion und konkrete Handlungskompetenz.
Jetzt buchen & platz sichern
* Ich vergebe pro Diversity Lab 2 Stipendien, welche den Teilnahmebeitrag um 50% reduzieren. Bewerben können sich Studierende, Auszubildende, Menschen ohne Erwerbsarbeit, Menschen in Elternzeit, Alleinerziehende oder Menschen in prekären Lebenslagen.
Schickt mir eine kurze Bewerbung an kontakt@nuriafischer.de in der ihr kurz schreibt, warum ihr an der Ausbildung teilnehmen wollt. Aus den eingegangenen Bewerbungen wähle ich zwei aus. Es besteht kein Rechtsanspruch auf ein Stipendium.
Alle Infos auf einem Blick
Überzeuge deine*n Arbeitgeber*in
Das Diversity Lab ist nicht nur eine persönliche Weiterbildung – es bringt auch deine Organisation weiter.
Das Programm ist deshalb eine nachhaltige Investition in dich – und in die Zukunft deiner Organisation.
👉 Lade hier die Info-PDF herunter und zeige deinem Unternehmen, warum sich die Teilnahme am Diversity Lab lohnt.
Zeitplan & Inhalte des Diversity Labs:
📅 Freitag, 16.01.2026 (09:30–17:30 Uhr)
📅 Samstag, 17.01.2026 (09:30–16:30 Uhr)
📍 Präsenz in Bremen, Ladestraße 12 (Pußdorf Studios)
👤 Trainerin: Nuria Fischer
Zum Start des Diversity Labs nehmen wir uns zwei volle Tage Zeit, um eine gemeinsame Basis zu schaffen: Wir arbeiten zu unbewussten Vorurteilen, Begrifflichkeiten und Ebenen von Diskriminierung sowie verschiedenen Diskriminierungsformen.
Zentral ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien, Machtverhältnissen und der eigenen Rolle innerhalb gesellschaftlicher und institutioneller Strukturen. Ziel ist es, eine diskriminierungskritische Grundhaltung zu entwickeln, Perspektiven kennenzulernen, Sicherheit im Umgang mit Begrifflichkeiten zu gewinnen und einen gemeinsamen Reflexionsrahmen zu schaffen.
Der Auftakt schafft Vertrauen in der Gruppe, öffnet Räume für ehrliche Auseinandersetzung und legt das Fundament für die nächsten sechs Monate.
📅 Donnerstag, 29.01.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Aretta Mbaruk
In diesem Follow-up setzen wir uns mit grundlegenden Mechanismen von Rassismus auseinander: Was ist Rassismus eigentlich, woher kommt er, und wie zeigt er sich in unserer Gesellschaft, in Organisationen und im Alltag?
Wir beleuchten sowohl individuelle als auch strukturelle Ebenen und reflektieren, welche Rolle weiße Positionierungen dabei spielen. Ziel ist es, ein fundiertes Grundverständnis zu schaffen, das die Basis für die weiteren Module bildet. Dabei geht es auch um erste Strategien im Umgang mit rassistischen Situationen und Aussagen.
📅 Donnerstag, 12.02.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Hami Nguyen
Es gibt nicht den einen Rassismus, sondern verschiedene Formen: Antischwarzer Rassismus, anti-muslimischer Rassismus, Rassismus gegenüber Sinti*zze und Rom*nja, anti-asiatischer Rassismus und weitere. Sie alle haben Gemeinsamkeiten, aber auch spezifische Muster, Narrative und historische Bezüge.
In diesem Follow-up geht es um antiasiatischen Rassismus. Wir beleuchten die anhaltende Unsichtbarkeit von Betroffenen, stereotype Zuschreibungen, sowie aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Medien.
Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis zu fördern, eigene Wahrnehmungen zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten für den Alltag und das Berufsleben zu entwickeln.
📅 Donnerstag, 26.02.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Fatima Remli
Religiöse Zugehörigkeit kann ebenfalls Grund für Diskriminierung sein – insbesondere in Verbindung mit kulturellen Zuschreibungen oder rassistischen Projektionen.
Im Fokus stehen u. a. antimuslimischer Rassismus und antisemitische Denkweisen. Wir schauen auf Diskurse, Vorurteile und gesellschaftliche Auswirkungen und fragen: Wie können wir für religiöse Vielfalt sensibel und solidarisch eintreten?
📅 Donnerstag, 12.03.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Gülcan Yoksulabakan-Üstüay
Klassismus bezeichnet die Diskriminierung und Abwertung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft und/oder ihrer ökonomischen Stellung. Diese Form der sozialen Ungleichheit ist tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert – oft subtil, selten offen benannt, aber mit weitreichenden Auswirkungen.
In unserer Analyse untersuchen wir, wie sich Klassismus in zentralen Lebensbereichen wie Bildung, Sprache, Kultur und Arbeitswelt manifestiert. Wir richten dabei den Blick nicht nur auf gesellschaftliche Mechanismen, sondern auch auf unsere eigenen Positionierungen und Privilegien.
Ziel ist es, ein Bewusstsein für klassistische Strukturen zu schaffen, Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Räume solidarisch und gerecht(er) zu gestalten.
📅 Donnerstag, 26.03.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Dr.in Christina Plath
Sexismus prägt und durchzieht unsere Gesellschaft immens – u.a. in Sprache, Medien, Arbeitswelt und zwischenmenschlichen Beziehungen. Im Workshop beschäftigen wir uns mit patriarchalen Macht- und Herrschaftsverhältnissen, strukturellem (Hetero-)Sexismus und einigen zentralen Auswirkungen wie geschlechtsspezifischer Gewalt und Gender Gaps.
Auch intersektionale Perspektiven, z. B. auf migrantisch gelesene, behinderte oder queere Frauen*, werden thematisiert. Ziel ist es, für (Hetero-)Sexismus sensibel zu werden und aktiv gegen sexistische Narrative und Bedingungen vorgehen zu können.
📅 Donnerstag, 09.04.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Luise Gonca Demirden
Fettfeindlichkeit ist eine tief in unserer Gesellschaft verankerte Form der Diskriminierung. Sie wirkt auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene – und betrifft fette Menschen in nahezu allen Lebensbereichen.
In diesem Workshop wird der Blick auf gesellschaftliche Körpernormen, Gesundheitserzählungen und alltägliche Abwertungen gelenkt. Es geht darum, Gewichtsdiskriminierung zu erkennen, zu benennen und diskriminierungskritisch zu reflektieren. Ziel ist es, für einen solidarischen Umgang mit Körpervielfalt zu sensibilisieren – jenseits von Diätlogik und Normierungsdruck.
📅 Donnerstag, 23.04.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Katrin Aimee
In diesem Follow-up geht es um die gesellschaftliche, institutionelle und strukturelle Abwertung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.
Wir besprechen ableistische Strukturen, Barrieren und Stereotype und lernen, wie wir Teilhabe aktiv fördern können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sensibilisierung für Sprache, Zugänglichkeit und Sichtbarkeit.
📅 Donnerstag, 07.05.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Rebekka Gorges
Dieses Follow-up beleuchtet Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder neurodivergenten Lebensrealitäten.
Wir sprechen über Stigmatisierung, Schweigegebote, strukturelle Ausschlüsse – und über Wege hin zu mehr Offenheit, Verständnis und Inklusion in Organisationen und im Alltag.
📅 Donnerstag, 21.05.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainer*in: Ulla Scharfenberg
📅 Donnerstag, 04.06.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainer: Jermaine Greene
Queerfeindlichkeit betrifft Menschen, die nicht heteronormativen Vorstellungen entsprechen – z. B. lesbische, schwule oder bisexuelle Personen.
In diesem Follow-up thematisieren wir gesellschaftliche Ausschlüsse, stereotype Narrative, psychische Belastungen & Gewalt. Wir lernen, wie wir in unserer Arbeit und Haltung ein diskriminierungssensibles Umfeld mitgestalten können.
📅 Donnerstag, 18.06.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: María de la O Olmedo Babe
Hier thematisieren wir die Abwertung von Menschen aufgrund ihres Alters – sei es in Richtung „zu jung“ oder „zu alt“.
Adultismus betrifft insbesondere Kinder und Jugendliche, Ageismus richtet sich häufig gegen ältere Menschen. Wir besprechen, wie Altersbilder Macht und Zugang beeinflussen – und wie eine diskriminierungssensible Haltung altersunabhängige Wertschätzung fördert.
📅 Donnerstag, 02.07.2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online über Zoom
👤 Trainerin: Shakira Jimenez Mota
Menschen, die Care-Arbeit leisten – sei es in der Pflege, Kinderbetreuung oder als Sorgeverantwortliche für Angehörige – erleben oft gesellschaftliche Abwertung, Unsichtbarkeit und strukturelle Benachteiligung.
In diesem Follow-up analysieren wir die Verbindung von intersektionalen Merkmalen wie Geschlecht, Klasse und Migration mit Sorgearbeit. Wir diskutieren, wie Organisationen Care-Perspektiven anerkennen und fair gestalten können – und was eine diskriminierungssensible Haltung in diesem Bereich bedeutet.
📅 Freitag, 17.07.2026 (09:30–17:30 Uhr)
📅 Samstag, 18.07.2026 (09:30–16:30 Uhr)
📍 Präsenz in Bremen, Ladestraße 12 (Pußdorf Studios)
👤 Trainerin: Nuria Fischer
Der Abschluss des Diversity Labs steht ganz im Zeichen der Reflexion und des Transfers: Wir schauen gemeinsam auf die vergangenen sechs Monate, auf persönliche und fachliche Lernprozesse und auf die Entwicklung einer diskriminierungskritischen Haltung.
In vertrauensvoller Atmosphäre arbeiten wir daran, das Erlernte in konkrete Handlungsstrategien zu übersetzen. Du klärst für dich: Was brauche ich, um ins Handeln zu kommen? Welche Schritte will ich in meinem Umfeld, meiner Organisation oder meiner Praxis gehen? Dabei stärken wir dein Wissen rund um Allyship, Strategien der Intervention und Handlungsspielräume im beruflichen Kontext.
Ziel ist, gestärkt, klar und handlungsfähig in die Praxis zu gehen – mit einem Plan, der zu dir und deinem Arbeitskontext passt.
ablaufplan
Alle Termine und Inhalte auf einen Blick – hier kannst du dir den Ablaufplan als PDF herunterladen.
Expert*innen des Diversity lab

Ulla Scharfenberg
Politische*r Bildner*in
Ich (kein Pronomen) bin seit 2020 selbstständig in der politischen Erwachsenenbildung. Ich gebe Workshops, Seminare und Vorträge u.a. im Bereich Feminismus, Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt, berate und unterstütze Unternehmen und Einzelpersonen dabei, sich diskriminierungskritisch weiterzuentwickeln und die Kommunikation gendersensibel zu gestalten.
Außerdem bilde ich Menschen weiter, die mit Gruppen arbeiten und ihre Moderationstechniken und Methodenvielfalt weiterentwickeln möchten.
Follow-up: Geschlechtliche Vielfalt

Shakira Jimenez Mota
Beschwerde & Diversity Management, Prozessbegleitung
Ich (sie/ihr) begleite Organisationen dabei, diskriminierungssensible Beschwerdeprozesse zu gestalten und faire, inklusive Strukturen aufzubauen. Durch meine Erfahrung in Projekt-, Marketing- und Personalbereichen analysiere ich Gruppen, Hierarchien und Machtverhältnisse und unterstütze dabei, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Meine Vision ist eine Zukunft, in der Menschen mit all ihren Facetten gesehen werden – für echte, strukturelle Veränderung und ein gutes Leben für alle.
Follow-up: Care-Arbeit & Sorgeverantwortung

gülcan yoksulabakan -üstüay
Beraterin und Diversity Trainerin, Moderatorin
Seit über 25 Jahren bin ich (sie/ihr) im Bereich Vielfalt und Antidiskriminierung tätig. Als selbstständige Trainerin und Ausbilderin liegt mein Schwerpunkt in der Führungskräfteentwicklung sowie in der Begleitung von Organisationen bei der Implementierung diskriminierungskritischer und diversitätsfördernder Strategien – insbesondere im Bereich Personalentwicklung.
In meinen Workshops, Beratungen und Keynotes verbinde ich intersektionale Perspektiven mit langjähriger Praxiserfahrung, um nachhaltige Veränderungen in Strukturen und Haltungen anzustoßen.
Follow-up: Klassismus

Hami Nguyen
Autorin, Speakerin & Bildungsreferentin
Ich (sie/ihr) bin freie Autorin, Speakerin und Bildungsreferentin und arbeite zu den Themen Antirassismus, Klassismus und Feminismus. Im Rahmen des Projektes „Campus trifft Schule“ arbeite ich mit der FU Berlin zusammen, gebe regelmäßig Workshops zu anti-asiatischen Rassismus. Außerdem bin ich als freie Autorin tätig und mein Buch „Das Ende der Unsichtbarkeit – Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen“ wurde 2024 mit dem Buchpreis der Immigrationsbuchmesse ausgezeichnet.
Auf Instagram mache ich Aufklärungsarbeit und setze mich für eine gerechte Gesellschaft ein.
Follow-up: verschiedene Rassismen – Fokus: Anti-asiatischer Rassismus

Jermaine Greene
Antidiskriminierungs beauftragter SV Werder Bremen, Vorstand CSD Bremen + Bremerhaven
Ich (er/ihm) bin staatlich anerkannter Sozialarbeiter und seit 2011 als Fanbeauftragter sowie seit 2021 als Antidiskriminierungs-Beauftragter beim SV Werder Bremen tätig. Beruflich wie privat beschäftige ich mich mit Themen wie Rassismus, Queerfeindlichkeit, Diversity, Awareness und Ableismus – unter anderem im Vorstand des CSD Bremen + Bremerhaven e.V.
Mein Ziel ist es, durch Workshops, politische Arbeit und mein Engagement im Fußball Räume für Sichtbarkeit und Veränderung zu schaffen – besonders dort, wo diese bisher fehlen.
Follow-up: Queerfeindlichkeit

katrin aimee
feministische Content Creatorin, Aktivistin und Speakerin
Ich (sie/ihr) kläre auf Social Media über Ableismus, Feminismus und intersektionale Gerechtigkeit auf. Nach meinem Psychologie-Studium habe ich vier Jahre im Bildungsbereich zu Diversität und Inklusion gearbeitet – heute liegt mein Fokus auf digitaler Bildungsarbeit aus einer intersektional-feministischen Perspektive.
Als Frau mit Behinderung ist es mir ein Anliegen, marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen und deutlich zu machen: Social Media ist politisch.
Follow-up: Ableismus – Behinderung & chronische Krankheit

Rebekka gorges
Antidiskriminierungs-Trainerin und Beraterin, Video-produzentin und Gründerin von inclusive media minds
Als Gründerin (sie/ihr) von inclusive media minds arbeite ich an der Schnittstelle von Medien, Antidiskriminierung und sozialer Gerechtigkeit. Als neurodivergente bisexuelle cis Frau, Mutter von zwei Kindern, plus-size und aus einer Arbeiter*innenfamilie bringe ich eine intersektionale Perspektive ein, die meine Arbeit für authentisches Storytelling und inklusive Medienstrukturen prägt.
Ich begleite Produktionen von der Entwicklung bis zur Umsetzung, schaffe diskriminierungssensible Arbeitsprozesse und setze mich für systemischen Wandel in der Medienlandschaft ein.
Follow-up: Ableismus – psychische Gesundheit & Neurodivergenz

Luise Gonca Demirden
Aktivistin gegen Fettfeindlichkeit und Gewichts- diskriminierung, queer-politische Bildungsarbeit
Ich (sie/ihr) bin Fettaktivistin und Bildungsreferentin für die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung. Außerdem bin ich Mitherausgeberin des Mega-Zines „Tracing Back the Steps of our Fat Liberation“. Meine Schwerpunkte liegen in den Themen Gesundheit, Queerness, Misogynie und fette Identität.
Mit meiner Bildungsarbeit setze ich mich für Körperdiversität und eine Zukunft ein, in der alle Körper frei von Diskriminierung leben können.
Follow-up: Fettfeindlichkeit & Gewichtsdiskriminierung

aretta mbaruk
Diversity Trainerin, Antidiskriminierungs- beraterin Uni Bremen, Mediatorin
Ich (sie/ihr) bin psychologische Beraterin, Diversity Trainerin und Mediatorin mit langjähriger Erfahrung in Beratung, Moderation, Fortbildung und Vernetzung von unterschiedlichen Stakeholdern – vor allem in Betrieben, Verwaltungen und Interessenvertretungen. Ich habe fünf Jahre lang das Bremer Netzwerk gegen Diskriminierung koordiniert und arbeite als Beraterin und Trainerin in der ADE, wo ich zu Antidiskriminierung berate und Fortbildungen zu Konfliktmanagement, Mobbing und Diskriminierung leite.
Freiberuflich und ehrenamtlich engagiere ich mich für Diversity, Empowerment und Communitybuilding, besonders in der Vernetzung von Menschen mit Rassismuserfahrungen.
Follow-up: Rassismus

Dr.in Christina Plath
Systemische Supervisorin, Trainerin für Social Justice und Radical Diversity & Hochschuldozentin
Ich (sie/ihr) bin Psychologin und arbeite als Hochschuldozentin in der Sozialen Arbeit. Zuvor war ich mehrere Jahre als Referentin und Beraterin in der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen tätig.
Als Selbstständige begleite ich Teams und Einzelpersonen als systemische Supervisorin und Trainerin für Social Justice und Radical Diversity mit diskriminierungssensibler Perspektive. Ehrenamtlich engagiere ich mich in Gremien und Vereinen für soziale Gerechtigkeit.
Das zentrale Anliegen meiner Arbeit ist eine wissenschaftlich fundierte Antidiskriminierungsarbeit, die in konkretes Handeln auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene mündet.
Follow-up: Sexismus

Fatima Remli
Autorin, Drehbuchautorin, Trainerin, Moderatorin & Podcasterin
In meiner Arbeit verbinde ich (sie/ihr) dekolonialen und muslimischen Feminismus mit Themen wie Migration, Flucht und intersektionale Diskriminierung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sichtbarkeit der maghrebinischen Diaspora und der Auseinandersetzung mit Erinnerungsarbeit.
Mit künstlerischen und politischen Projekten, wie dem Dokumentarfilm „Die Farben des Bleibens“ über marokkanische Arbeiterinnen oder lyrischen Texten, setze ich mich für Empowerment, Widerstandsgeschichten und die Rechte marginalisierter Gruppen ein.
Besonders wichtig ist mir, diskriminierende Diskurse sichtbar zu machen und Räume für Solidarität und religiöse Vielfalt zu öffnen.
Follow-up: Religion & Weltanschauung

María de la O Olmedo Babe
Trainerin & Beraterin
Ich (sie/ihr) bin Psychologin mit einem Master in Psychologie und Kognitionswissenschaft und arbeite seit vielen Jahren in den Bereichen Kommunikation, Interkulturalität und Diversity.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf transgenerationaler und interkultureller Verständigung. In Seminaren, Trainings und Beratungen begleite ich Menschen und Organisationen dabei, diskriminierungskritische Perspektiven einzunehmen und Veränderungsprozesse anzustoßen.
Follow-up: Altersdiskriminierung -Adultismus & Ageismus

Nuria Fischer
Antidiskriminierung, Systemische Moderation & Prozessbegleitung
Ich (sie/ihr) berate und sensibilisiere zu den Themen Diversität, diskriminierungssensible Kommunikation und soziale Gerechtigkeit.
Dabei ist es mir besonders wichtig, vertrauensvolle Lernräume zu schaffen, in denen Menschen sich mutig, ehrlich und wertschätzend begegnen. Mein Fokus liegt darauf, eine diskriminierungskritische Grundhaltung zu stärken – um mit Klarheit, Mut und konkreten Ideen ins Handeln zu kommen.
Während der 6-Monate des Diversity Labs bin ich eure Ansprechperson. Ich leite das zweitägige Sensibilisierungstraining zum Einstieg, den zweitägigen Workshop zum Abschluss und begleite die Follow-ups.
Kommunikation, auftakt, Abschluss & Begleitung der follow-ups
Jetzt deinen Platz sichern!
Mit deinen Angaben, erstelle ich dir eine Rechnung. Mit Zahlungseingang ist dein Platz gesichert. Wenn du vor dem Buchen noch Fragen hast, schreibe mir gerne über kontakt@nuriafischer.de.