sexismus training
Weil Schweigen keine Haltung ist.
ERKENNEN
BENENNEN
HANDELN
Sexismus ist kein Randphänomen. Er ist Alltag.
Die Welt schaut hin - und du?
Gisèle Pelicot. Die Epstein-Akten. Collien Fernandes. Die Namen sind unterschiedlich – das Muster ist dasselbe.
Etwas verändert sich gerade. Nicht nur bei Frauen, die schon lange wissen, was sie täglich erleben. Sondern auch bei Männern, die merken, dass Wegschauen keine neutrale Haltung ist. Dass Schweigen eine Entscheidung ist.
Sexismus ist kein Randphänomen. Er passiert in Meetings, in Fluren, in Sprache, in Witzen, in Hierarchien. Oft subtil. Oft unbeabsichtigt. Immer mit Wirkung. Und er hört nicht auf, weil viele ihn nicht benennen.
Das Bewusstsein wächst. Jetzt braucht es Kompetenz.
Die gute Nachricht: Sexismus ist keine unabänderliche Tatsache. Er ist ein konstruiertes Muster – und Muster können unterbrochen werden. Mit Wissen, das hilft, Dinge beim Namen zu nennen. Mit Werkzeugen, die im Moment greifen, wenn es darauf ankommt. Mit einem Lernraum, in dem Unsicherheiten erlaubt sind und Verantwortung ohne Schuldzuweisung entwickelt werden kann.
Fühlst du dich angesprochen?
Wenn du bei mindestens einem Punkt nickst – dann ist ein Sexismus-Training genau das Richtige für dich und deine Organisation.
Du erlebst es selbst – und weißt nicht, wie du reagieren sollst
Der Witz, bei dem alle lachen – außer dir. Der Kommentar, der sich falsch anfühlt, aber den du nicht greifen kannst. Die Situation, nach der du denkst: Da hätte ich etwas sagen müssen. Du weißt, dass etwas nicht stimmt – aber dir fehlen die Worte.
Du willst etwas sagen – aber nicht alleine dastehen
Du weißt, dass Schweigen keine Lösung ist. Aber du bist unsicher, ob deine Organisation hinter dir steht, wenn du dich positionierst. Du brauchst Rückenwind – und einen Rahmen, der dir Sicherheit gibt.
Du bist Führungskraft – und willst Verantwortung übernehmen
Du trägst Verantwortung für Menschen und eine Kultur, die du aktiv mitgestaltest. Du merkst, dass Sexismus in deinem Team ein Thema ist – offen oder unter der Oberfläche. Du willst nicht erst handeln, wenn es eskaliert.
Du bist Mann – und willst Teil der Lösung sein
Du merkst, dass Wegschauen keine neutrale Haltung ist. Du willst verstehen, wo du selbst unbewusst Sexismus reproduzierst – und wie du aktiv etwas verändern kannst. Nicht aus Pflicht. Sondern weil es dir wichtig ist.
Du bist im Personalwesen, Frauenbeauftragte oder zuständig für Weiterbildung
Du beobachtest, dass Sexismus in deiner Organisation ein Thema ist – aber nicht offen gesprochen wird. Deine Organisation bekennt sich zu Werten wie Respekt und Gleichstellung. Jetzt suchst du eine Maßnahme, die das mit Leben füllt.
Du willst strategisch handeln – nicht nur reagieren
Nicht warten, bis eine Beschwerde kommt. Sondern eine Kultur aufbauen, in der Sexismus keinen Platz hat – und in der niemand allein damit ist, einzuschreiten.
MEINE TRAININGS IM ÜBERBLICK
Weil Sexismus nicht für alle gleich wirkt – und Lernen nicht überall gleich gelingt.
Sexismus betrifft Menschen unterschiedlich – je nach Rolle, Erfahrung und Perspektive. Eine Frau, die täglich erlebt, was Sexismus bedeutet, braucht einen anderen Lernraum als ein Mann, der gerade anfängt zu verstehen, welche Rolle er spielt. Eine Führungskraft trägt andere Verantwortung als eine Mitarbeitende ohne Personalverantwortung.
Deshalb habe ich aus jahrelanger Praxiserfahrung vier Trainings entwickelt – zugeschnitten auf die jeweilige Perspektive und Rolle der Teilnehmenden.
Getrennte Gruppen sind keine Ausgrenzung. Sie sind ein Angebot: Raum für ehrliche Auseinandersetzung, ohne Selbstzensur, ohne Erklärungsdruck, ohne Angst vor Bewertung.
Empowerment
Für Frauen und alle negativ von Sexismus Betroffenen – Mitarbeitende
Sexismus benennen, einordnen und sich dagegen wehren – das ist keine Selbstverständlichkeit. Dieses eintägige Training gibt Raum, um eigene Erfahrungen einzuordnen, Muster zu erkennen und Handlungssicherheit zu entwickeln. In einem geschützten Rahmen, ohne Erklärungsdruck, ohne Rechtfertigung.
Die Teilnehmenden lernen, was Sexismus ist und wie er wirkt – von subtilen Mikroaggressionen bis zu struktureller Diskriminierung. Sie entwickeln konkrete Strategien für den Moment, wenn es passiert, und für den Umgang danach. Und sie gehen gestärkt raus – mit dem Wissen, dass ihre Wahrnehmung real ist und ihre Stimme zählt.
Verbündeter Sein
Für männliche Mitarbeitende
Sexismus passiert oft ohne böse Absicht – und trotzdem mit Wirkung. Viele Männer merken, dass etwas nicht stimmt, wissen aber nicht, wie sie reagieren sollen. Oder sie sind sich nicht bewusst, dass bestimmte Verhaltensweisen diskriminierend wirken.
Dieses eintägige Training ist eine Einladung: zu verstehen, zu lernen und Teil der Lösung zu werden. In einem Raum, in dem Fragen erlaubt sind, Unsicherheiten benannt werden dürfen und Verantwortung ohne Schuldzuweisung entwickelt werden kann. Die Teilnehmenden lernen sexistische Muster zu erkennen – in Sprache, Verhalten und Strukturen – und entwickeln konkrete Strategien, um einzuschreiten, zu unterstützen und aktiv eine respektvolle Arbeitskultur mitzugestalten.
FÜHREN MIT HALTUNG
Für Frauen und alle negativ von Sexismus Betroffenen – Führungskräfte
Führungskräfte, die selbst von Sexismus betroffen sind, tragen eine doppelte Last: Sie erleben Diskriminierung – und sollen gleichzeitig Vorbild und Schutzraum für andere sein. Dieses zweitägige Training verbindet Empowerment mit Führungskompetenz.
Die Teilnehmenden lernen, Sexismus zu erkennen, einzuordnen und zu benennen – und entwickeln Strategien, um als Führungskraft klar zu reagieren, ihr Team zu schützen und eine Kultur zu gestalten, in der Sexismus keinen Platz hat. In einem geschützten Rahmen, auf Augenhöhe, ohne Erklärungsdruck.
FÜHREN MIT HALTUNG
Für männliche Führungskräfte
Männliche Führungskräfte haben die Macht, Sexismus zu stoppen – oder ihn durch Schweigen zu ermöglichen. Dieses zweitägige Training richtet sich an Männer, die ihre Führungsverantwortung ernst nehmen und aktiv eine respektvolle Arbeitskultur gestalten wollen.
Die Teilnehmenden lernen sexistische Muster zu erkennen – auch die subtilen, die oft unbemerkt bleiben. Sie setzen sich mit ihrer eigenen Rolle auseinander, entwickeln konkrete Handlungsstrategien und lernen, wie Verbündetenschaft und klare Haltung im Führungsalltag aussehen können.
WAS TEILNEHMENDE SAGEN
Bereit für den nächsten schritt?
Sexismus-Trainings wirken dann, wenn sie zu eurer Organisation passen – zu eurer Kultur, euren Herausforderungen und den Menschen, die daran teilnehmen.
Der erste Schritt ist ein unverbindliches Gespräch. Wir schauen gemeinsam, welches Training passt, wie es gestaltet sein sollte – und wie wir etwas auf den Weg bringen, das wirklich etwas verändert.
Noch am Anfang? Kein Problem.
Nicht jede Organisation ist bereit für ein mehrtägiges Training – und das ist völlig in Ordnung. Manchmal braucht es zuerst einen Auftakt: ein gemeinsames Bewusstsein, eine erste Auseinandersetzung, einen Impuls, der etwas ins Rollen bringt.
Ich begleite Organisationen auch auf diesem Weg:
- Impulsvorträge – interaktiv, für größere Gruppen, mit optionalen Workshopsequenzen
- Auftaktveranstaltungen – als erster Schritt in eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema
- Podiumsdiskussionen – Moderation und Teilnahme
- Interviews – zu Sexismus, Sprache und Diskriminierung
- Beratung – für Organisationen, die das Thema strukturell angehen wollen
- Fachtexte – für interne Kommunikation, Publikationen oder Weiterbildungsmaterialien
Ihr wisst noch nicht genau, was ihr braucht? Meldet euch – gemeinsam finden wir den richtigen Einstieg.